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Dunkelfeld-VitalblutuntersuchungDunkelfeld ist ein spezielles Beleuchtungsverfahren in der Lichtmikroskopie. Hierbei wird das Objekt von den Seiten her angestrahlt, der Hintergrund bleibt dunkel. So können feinste Objekte nicht von zu starkem Licht überblendet werden. Ungefähr so, wie wenn man seitlich in den Lichtkegel eines Projektors schaut und dort feinste Staubpartikel in der Reflexion wahrnimmt. Diese Technik ermöglichte die Erkenntnis, daß Blut nicht steril ist, sondern das sich in ihm eine Vielzahl von Mikroorganismen finden lassen. Während im konventionellen Blutbild die Anzahl der unterschiedlichen Blutkörperchen, Blutfettwerte und andere Parameter gemessen werden , wird in der Dunkelfelddiagnostik zudem die Qualität aller Zellen im Blut beurteilt. So ist es unter anderem möglich, die Aktivität von "Fresszellen" zu beobachten. Es ist uns z.B. gelungen, die Existenz der sog. "NETs" (für "Neutrophil Extracellular Traps": Netze, mit denen weiße Blutkörperchen Erreger einfangen), die Berliner Forscher vom Max-Planck-Institut kürzlich entdeckt und in dem renommierten Fachmagazin Science publiziert haben, mit unseren Filmaufnahmen schon deutlich früher zu dokumentieren. So kann im noch lebenden Blut mangelnde Abwehrbereitschaft des Immunsystems erkannt werden. Auch Abweichungen in Größe und Form der Blutkörperchen, z. B. der roten, stellen eine der vielen krankhaften Veränderungen dar. Der erfahrene Therapeut erhält weiterhin Hinweise auf einzelne Organe und Organsysteme. Dieses ist die einzige Form der modernen Blutbilddiagnostik mit vollständiger Analyse am lebenden Blut inklusive Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand (Ursachenforschung). Das hinweisdiagnostische Verfahren gibt wertvolle Einblicke in das "innere Milieu" des Patienten, seine Immun- und Stoffwechsellage, sowie in die Veränderungen durch therapeutische Maßnahmen. Dadurch bietet es sich zur Früh- und Verlaufsdiagnostik besonders an. Man entnimmt dem Patienten einen kleinen Tropfen Blut aus der Fingerbeere. Dieser wird auf einen Objektträger gebracht und mit einem Deckglas abgedeckt. Das Präparat wird im speziellen Dunkelfeldmikroskop sofort - also noch im lebenden Zustand - betrachtet, bewertet und dem Patienten gezeigt. |
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| Dr. med. Jan-Sebastian Schlenzig | Pfingstweidstraße 2 | 60316 Frankfurt am Main Telefon: 069/446049 | Telefax: 069/90434982 |
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