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Angst ist eine überlebensnotwendige Einrichtung der NaturAngst zu haben, ist nicht nur eine normale Fähigkeit sondern auch eine sehr gesunde Eigenschaft. Denn Angstreaktionen schützen uns vor Gefahren, indem sie uns schnell und zuverlässig warnen – schneller als wir denken können. Das muss auch so sein, denn in Gefahrensituationen ist es sehr sinnvoll, blitzschnell zu reagieren. Solche "Alarm-Reaktionen" laufen innerhalb von Sekundenbruchteilen ab. Das ist möglich, weil unser Körper über fertige "Programme" verfügt, die in bestimmten Situationen automatisch abgerufen werden. Sie aktivieren unser vegetatives Nervensystem, und sofort sind alle lebenswichtigen Systeme unter "Hochspannung". Angst kann krank machenBei manchen Menschen treten solche Alarmreaktionen jedoch auch in Situationen auf, die eigentlich keine Gefahr bedeuten. Das können große Menschenmengen sein, oder geschlossene Räume wie z.B. ein Fahrstuhl oder der Bus, aber auch weite Plätze und große Höhen; bei manchen Menschen sind es eher Situationen, in denen man im Mittelpunkt steht und von anderen beobachtet wird, z.B. wenn man vor einer Gruppe sprechen soll. Bei einigen Menschen treten Angstreaktionen auch wie aus heiterem Himmel auf. Auch wenn solche Situationen ganz harmlos sind, lösen sie bei diesen Menschen doch fast automatisch eine heftige Alarmreaktion aus, die sogar mit Todesangst einhergehen kann. Diese Befürchtungen erscheinen zwar bei Licht betrachtet unbegründet, doch in dem Moment der Panik wirken sie sehr realistisch. Wenn man so etwas häufiger erlebt und diese Panikreaktion nicht beeinflussen kann, beginnt man natürlich, solchen Situationen nach Möglichkeit aus dem Weg zu gehen. Das kann dazu führen, dass die Bewegungsfreiheit immer mehr eingeschränkt wird. In dem Bemühen, vorsichtig und achtsam zu sein, werden immer mehr Situationen vermieden, man zieht sich weiter zurück - und erlebt doch immer wieder Angstattacken. Nun beginnt die "Angst vor der Angst" und man kann jetzt von einer "Angststörung" sprechen. Angststörungen können sich zu sehr langwierigen Krankheiten auswachsen und das gesamte Leben, auch das von Angehörigen, erheblich beeinträchtigen. Sozialer Rückzug, Abhängigkeiten, Arbeitsunfähigkeit und Depressionen sind häufig die Folge. Ausgehend von der wohlbegründeteten Annahme, daß unsere Gefühle unser inneres Milieu beeinflussen können, haben wir auf der Basis der CITERA™-Strategie eine Therapie entwickelt, die begleitend zu einer möglichen Verhaltenstherapie, deutlich schneller zu einer Verminderung oder sogar zu einem kompletten Sistieren der Angstzustände führen kann. |
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| Dr. med. Jan-Sebastian Schlenzig | Pfingstweidstraße 2 | 60316 Frankfurt am Main Telefon: 069/446049 | Telefax: 069/90434982 |
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